lead image

Ein Haus mit Tradition und Geschichte

  • 1910
  • 1920
  • 1920
  • 1925
  • 1925
  • 1930
  • 1930
  • 1958
  • 1968
  • Karlons
  • Theater

Ähnlich dem Christentum, begann es auch bei uns mit einem Stall. Dort wo heute die mächtigen Mauern (bis zu 120cm dick!) des Hotels Neue Post stehen, befanden sich die riesigen Stallungen von Braumeister und Gastwirt vom "Gasthof Post" am Marktplatz, Herrn Georg Poschacher und Frau Theresia Poschacher. Unter diesen Stallungen befand sich der Märzenkeller, ein großer, sehr tief gelegener Bierkeller, dessen Ursprung bis ins erste Jahrtausend zurückgeht. Dieser massive Gewölbekeller (die Mauern sind fast drei Meter dick) wurde zuerst als Eiskeller für die Bierkühlung und später als Weinkeller verwendet. Im Winter wurden aus dem Zeller See Eisblöcke geschnitten, diese dann in dem tiefen Keller bis in den August hinein gelagert, und zur Bierkühlung bis nach Bayern geliefert.

Der Keller existiert noch heute unter dem Hotel und dient als absolut sicherer Heizungskeller.

1862 war es dann so weit. Der große Bräustall, der zum riesigen Besitz der Bräuwirtsleut der "Post" gehörte; im Besitz waren der Gasthof "Alte Post", eine Brauerei, kleinere Landwirtschaften im Schmittental, das Schüttgut (heute Porsche), riesiger Almbesitz und der Wiesengrund, das sogenannte Bräufeld auf der Südseite des Hotels bis zum See, (ehem. Tennisplatz - heute Ferry Porsche Concress Center, der Bahnhof, die gesamte Bahnhofstr. und das Finanzamt !!!!!); der große Bräustall aus diesem Besitz musste dem ersten Hotelbau "Hotel Post" weichen. Eine Marmortafel, neben dem Hoteleingang, mit der Jahreszahl der Erbauung - 1862 -, erinnert heute noch an diese Grundsteinlegung. Die Mauern im Erdgeschoss rund um die heutige Hotelhalle stammen noch aus dieser Zeit.

1888 Fertigstellung des West-Traktes vom Hotel Post der Theresia Poschacher
1891 erfolgte zügig ein weiterer Hotelanbau
1896 An der Südseite entsteht der erste Speise- und Tanzsaal (später Stadttheater) bereits mit elektrischer Beleuchtung!!
1905 Das Hotel geht von der Mutter auf die Tochter - Theresia Auer - über
1915 Neue Chefin - wieder eine Tochter - Maria Hilzensauer
1916 bis 1918 Das Hotel beherbert sehr bedauernswerte Gäste, es dient als Reservespital für die verwundeten Soldaten des 1. Weltkriegs.
1928 Bau der Tennisplätze auf einem Teil der Bräuwiese
1937 neuer Besitzer: Anton Karlon
1941 bis 1954 Wieder Krieg und kein Bedarf für ein Urlaubshotel. Ein Gendarmerieposten und andere Ämter werden im Hotel untergebracht.
1943 Militärerholungsheim und Reservespital
1945 Am 1. September wird das aus dem Hotel-Speisesaal entstandene kleine Theater (Bericht als PDF) für ca. 450 Personen, glanzvoll eröffnet.
1954 Nachdem die Gendarmerie das Haus wieder verlassen hat, kann der Hotelbetrieb wieder aufgenommen werden. Zur Straßenseite (heute Schlossplatz) befand sich die "Taverne", ein berühmt-berüchtigtes Nachtlokal und das Restaurant "Bräustüberl"; an der Bundesstraßenseite waren Geschäftslokale.
1961 Und wieder übernehmen die Töchter das Hotel - diesmal das "Hotel Neue Post". Es geht an Hedda, Brita und Tilla Ketschek (3 Mäderlhaus)
1969 Besitzerin Tilla Paur (geb. Ketschek) und Gatte Remus führen das Haus. Der Bauzustand ist dermaßen schlecht, dass es teilweise einer Ruine gleicht. Was einen damals anwesenen Gast zu der Frage bewog: "Wenn das die Neue Post ist, wie hat dann erst die Alte Post ausgesehen?"
1972 Beginn der Sanierung - die heutige "Version" des Stammbaues entsteht.
1972/73 Beginn mit den Arbeiten am Nordtrakt
1976 Der Mitteltrakt wird abgetragen und neu aufgebaut.
1982 Im Südteil wird das Städtebundtheater geschliffen und durch einen völlig neuen Saal ersetzt. Die Betten-Kapazität wird von 80 auf 110 Betten erweitert
1983 Eröffnung des neuen Hotelbetriebes mit Bar, Restaurant usw.
1987 Neuer Besitzer des 110-Betten Betriebes wird die TSH Hotel Neue Post GmbH&Co KG. Das damals in Europa noch völlig unbekannte "TimeShare" zieht ins Hotel ein, man steht den "Neuen" skeptisch gegenüber.
1989 Und wieder ist der Platz zu klein, Der straßenseitge Neubau mit dem Restaurant Cäsar, dem Pub "SugarShake" und 15 neuen Apartments mit 60 Betten entstehen über einer neuen Tiefgarage.
1992 Das Haus wird vom RCI - dem größten internationalen Tauschpool - mit der "Gold Crown" ausgezeichnet.
1993/94 Es wird wiedermal gebaut. Diesmal müssen die mehr als 1000 Jahre alten Kellergewölbe noch einen Stock mehr tragen. Der Mitteltrakt erhält ein zusätzliches Stockwerk mit 4 großen Apartments.
1997 Neuer Besitzer des 200 Betten Hotels: Hotel Neue Post Erwerbs- und Betriebs-GmbH, die Gäste kaufen sich "Ihr" Hotel.
2003 - 2006 Ferry Porsche Congress Center Die 75 Jahre alten Tennisplätze weichen dem Ferry Porsche Concress Center. Der Baulärm und vor allem die Erschütterungen der Erdarbeiten des Riesenbaus in unmittelbarer Nachbarschaft (teilweise auf Hotelgrund) beeinträchtigen den Hotelbetrieb massiv. Die Aussichten auf die - hoffentlich auch geschäftliche - Zukunft machen die Schmerzen erträglich.
2004 Die TSH (Verein) Ära ist vorbei - der Verein und Fruchgenussbesitzer kündigt die Verträge mit dem Hotel und muss Sommer 2006 Kokurs anmelden.
2007

Die HNP GmbH investiert über 8,3 Mill € (davon 7,2 geplant!) ; kauft die bisher angemieteten Teile dazu, erweitert und renoviert das Hotel und den Wellnessbereich;
das Stamm-Haus wird unterkellert, die Haustechnik (Lüftung, Feuerschutz, Wasseraufbereitung) wird völlig neu konzipiert, es entsteht ein völlig neuer - stark vergrößerter Wellnessbereich, eine neue Hotellhalle, eine neue Bar, neue Zimmer, Garagenzugänge, uvm.;
Der Direktanschluss an der Ferry Porsche Concress Center wird realisiert

Baubericht in Bildern

2008 Die HNP GmbH mietet das aufgestockte und völlig neu renovierte Poststöckl, in unmittelbarer Nachbarschaft, hinzu. 10 neue Apartments erweitern das Zimmerangebot.
2009 Auch das neue, behutsam renovierte Haus wird wiederholt ausgezeichnet,
u.a. auch wieder vom RCI - dem größten internationalen Tauschpool - mit der "Gold Crown".